Gemeinsam mit einer Lösung für Redispatch 2.0: Venios und Energiekoppler

Gemeinsam mit einer Lösung für Redispatch 2.0: Venios und Energiekoppler

Zwei Unternehmen haben sich zusammengeschlossen, um Anlagen- und Netzbetreiber sowie Direktvermarkter dabei zu unterstützen, die Herausforderungen im Rahmen des Redispatch 2.0 zu meistern.  Venios, ein Unternehmen aus Frankfurt am Main, und DieEnergiekoppler GmbH aus Dresden ergänzen ihre Technologien zu einer einzigartigen All-In-One-Lösung für die schnelle und kostengünstige Integration und Steuerung von dezentralen Energieanlagen bis hin zur kleinsten Leistungsklasse; KI-basiert, für transparente Netzvisualisierung und Flexibilitätsmanagement, regulatorisch abrechnungsfähig.

Aktuell befinden sich nur konventionelle Großkraftwerke von 10 MW und größer im Redispatch. Erneuerbare Energieanlagen oder KWK-Anlagen werden nicht berücksichtigt. Somit kommt es zunehmend zu Netzengpässen, es fehlt an Transparenz im elektrischen Netz und Flexibilitäten von Energieanlagen bleiben ungenutzt. Im weiteren Verlauf der Energiewende und mit dem Redispatch 2.0 soll sich das ändern. Die im Netzausbau­beschleunigungsgesetz getroffenen Regularien zum Redispatch 2.0 stellen die Akteure der Energiewende, Anlagen- und Netzbetreiber sowie Direktvermarkter, vor neue Herausforderungen.

Maßgabe beim Redispatch 2.0 ist es dabei, geringe Gesamtkosten über alle Netzebenen zu gewährleisten. Ziel ist es, erneuerbare Energien und KWK-Anlagen in den Redispatch zu integrieren, Versorgungssicherheit zu gewährleisten und Erzeugung und Verbrauch auszugleichen. Hierfür ist eine komplexe Redispatch-Planung zwischen Übertragungs- und  Verteilnetzbetreibern sowie nachgelagerten Akteuren wie Anlagenbetreibern oder Direktvermarktern notwendig. Ebenfalls ist es notwendig, prognosebasierte Steuerbarkeit von Energieanlagen, auch Flexibilität genannt, zu identifizieren und zu erschließen, um eine koordinierte Ansteuerung der Energieanlagen für den Redispatch-Abruf gewährleisten zu können. Bilanzieller und finanzieller Ausgleich stellen zusätzlich eine Maßgabe dar.

Um all diese Anforderungen, die bereits ab Oktober 2021 gemäß Netzausbau­beschleunigungsgesetz umgesetzt werden müssen, erfüllen zu können, benötigen Verteilnetzbetreiber geeignete Plattformen, die Transparenz generieren, Netzengpässe identifizieren, sowie Flexibilitäten erkennen, aggregieren und erschließbar machen, bis hin zur kleinsten Leistungsklasse. Die Behebung von Netzengpässen bedarf im Voraus der kostengünstigen und schnellen Einbindung von dezentralen Energieanalagen sowie der Prognose der verfügbaren Flexibilität auf Einzelanlagenebene. Diesen Aufgaben haben sich Venios und DieEnergiekoppler GmbH verschrieben.

Die Venios Energy Platform (VEP) sorgt für Transparenz im elektrischen Netz für Verteilnetzbetreiber und ergänzt dies mit Funktionalitäten zur Vorhersage und Netzzustandsschätzung. „Prognosebasiert ermittelt VEP Netzengpässe, sodass Netzbetreiber und alle weiteren Akteure rechtzeitig reagieren können“, erläutert Dr. Jonas Danzeisen, Geschäftsführer der Venios. DieEnergiekoppler GmbH als Integrator und Aggregator sorgt für die schnelle und kostengünstige Einbindung und Steuerung von Energieanlagen inkl. der erneuerbaren Energien und KWK-Anlagen bis in die kleinsten Leistungsklassen von 100 kW und kleiner. Mit dem Flexibilitätswerk der Energiekoppler werden diese auf Basis ihrer zur Verfügung stehenden Flexibilität, die prognosebasiert ermittelt wurde, koordiniert betrieben. „Mit der Ankopplung des Flexibilitätswerks an die Venios Energy Platform werden verfügbare Flexibilitäten für den Redispatch hochgradig automatisiert, kostengünstig erschlossen und für einen sicheren Netzbetrieb genutzt“, erklärt Jens Werner, Geschäftsführer von DieEnergiekoppler GmbH. Die abgestimmte Systemlösung unterstützt Netzbetreiber auf dem Weg zum Redispatch 2.0 und darüber hinaus.

Für nähere Informationen:

Dr. Jonas Danzeisen
Geschäftsführer Venios GmbH
jonas.danzeisen@venios.de

Irina Weis
Geschäftsführerin DieEnergiekoppler GmbH
Irina.weis@energiekoppler.com

Matthias Nowak

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